Sektion Leistungsmarsch-Wandern
Marc-Aurel-Marsch 2014

Steigende Teilnehmerzahlen und eine bunte Mischung an Uniformierten und Zivilen Marschieren machten den Erfolg des diesjährigen Marc-Aurel-Marsches aus.

Ende August war es wieder so weit. Am Donnerstag dem 28. August um 8 Uhr gab der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl, den Befehl zum Startschuss des Marc-Aurel-Marsches. In einer kurzen Begrüßung hob er die Bedeutung einer solchen Veranstaltung − einerseits als Ausbildungskomponente und andererseits als Möglichkeit des Ausbaus zwischenmenschlicher Kontakte − besonders hervor.

Weit über 600 Marschierer – eine Steigerung um 40 % gegenüber dem Vorjahr – absolvierten an den beiden Marschtagen bei strahlendem Wetter die Marschstrecken. Drei Viertel Uniformierte – aus 11 Nationen – und ein Viertel Zivilisten. Besonders bemerkenswert war die Vielzahl blauer Uniformen: sechs Züge der Polizeischulen (vier aus dem Burgenland, einer aus Niederösterreich und einer aus Wien) und außerdem noch Einzelstarter der Polizei. Das heißt 180 Polizisten! Diese Mischung aus Militär, Exekutive und Zivilteilnehmern ist ganz im Sinne der Veranstaltung, denn es fördert durch viele Gespräche in einem gelösten Rahmen sicherlich das gegenseitige Verständnis.

Natürlich kann die Sektion „Leistungsmarsch und Wandern“ im HSV Wien die Veranstaltung nicht ohne Unterstützung durchführen. Ein sehr herzliches Danke richtet sich daher in erster Linie an das MilKdo Bgl. und an das Kdo des TÜPL Bruckneudorf. An beiden Tagen sorgte die Militärmusik Burgenland hervorragend für die Einstimmung der Teilnehmer vor und zum Start des Marsches. Der Startschuss erfolgte – wie jedes Jahr – aus der Deutschmeister-Kanone. Ein Danke natürlich auch allen Mitarbeitern in der Organisation – besonderes Lob wieder für unsere San-Versorger vom KZug XXI. Die gute Zusammenarbeit aller Teile machte sich natürlich bei den erbetenen Kritikkommentaren bemerkbar. Es gab zum ersten Mal nicht eine einzige negative Rückmeldung. Schöner kann es für einen Veranstalter nicht laufen.

Fazit: wir hoffen im nächsten Jahr zu diesem nunmehr einzigen internationalen Gepäcksleistungsmarsch in Österreich auf eine weitere Steigerung der Teilnehmerzahl. Schön wäre es natürlich, wenn wir innerhalb des Bundesheeres zusätzlich zur effizienten Mundpropaganda auch eine Informationsweitergabe des Streitkräftekommandos an die Truppe möglich wäre– Marschieren zählt immerhin nach wie vor zu den Grundtugenden des Soldaten.

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